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Astrid Schneidewind neue Vorsitzende des KFN

21.09.2017

Im Mai/Juni wählten die Neutronennutzer in Deutschland ihre Vertretung, das 11. Komitee Forschung mit Neutronen (KFN). 15 Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich zur Wahl und Astrid Schneidewind (FZ Jülich) ist seit 14.9. 2017 die neue KFN-Vorsitzende. Markus Braden (Uni Köln) fungiert als neuer stellvertretender Vorsitzender und ist auch zuständig für die Themen Infrastruktur und Instrumentierung.


Astrid Schneidewind (links) und Markus Braden (rechts) sind die neu gewählten Vorsitzenden des KFN. (Foto: W. Schürmann / TUM)

 

Astrid Schneidewind (JCNS-FRM II) ist seit dem 14. September die neue Vorsitzende des 11. Komitees Forschung mit Neutronen (KFN). Das KFN vertritt alle Wissenschaftler in Deutschland, die mit Neutronen arbeiten oder die der Forschung mittels Neutronen nahe stehen. Eine wichtige Aufgabe des Komitees ist der regelmäßige Dialog zwischen den Nutzern von Neutronen, den Betreibern von Neutronenquellen sowie den Vertretern des zuständigen Referats des BMBF und des Projektträgers.

In gemeinsamen Diskussionsrunden mit Vertretern der Komitees Forschung mit Synchrotronstrahlung und Forschung mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen werden zudem übergeordnete Fragen zur Nutzung von Großgeräten geklärt. Das KFN ist für in- und ausländische Organisationen ein wichtiger Ansprechpartner für alle Fragen zur Forschung mit Neutronen. Außerdem repräsentiert das KFN die deutschen Nutzer in der European Neutron Scattering Association (ENSA).

Das Komitee besteht aus sieben aus dem Kreis der Neutronennutzer gewählten Mitgliedern und aus Gästen. Die Gäste vertreten u.a. die Zentren, die Neutronenquellen für die Forschung betreiben, den Projektträger für die Erforschung kondensierter Materie (PT-DESY) und das BMBF.

15 Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt. Markus Braden von der Universität zu Köln fungiert als neuer stellvertretender Vorsitzender und ist außerdem zuständig für die Themen Infrastruktur und Instrumentierung. Weitere Aufgabenfelder vertreten Regine v. Klitzing (Öffentlichkeitsarbeit), Wiebke Lohstroh (ENSA), Klaudia Hradil (Digitale Agenda) und Andreas Meyer (deutsche Beteiligung an der ESS).