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Astrid Schneidewind neue Vorsitzende des KFN

21.09.2017

Im Mai/Juni wählten die Neutronennutzer in Deutschland ihre Vertretung, das 11. Komitee Forschung mit Neutronen (KFN). 15 Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich zur Wahl und Astrid Schneidewind (FZ Jülich) ist seit 18.9. 2017 die neue KFN-Vorsitzende. Markus Braden (Uni Köln) fungiert als neuer stellvertretender Vorsitzender und ist auch zuständig für die Themen Infrastruktur und Instrumentierung.


Astrid Schneidewind (links) und Markus Braden (rechts) sind die neu gewählten Vorsitzenden des KFN. (Foto: W. Schürmann / TUM)

Weitere Aufgabenfelder vertreten von Regine v. Klitzing (Öffentlichkeitsarbeit), Wiebke Lohstroh (ENSA), Klaudia Hradil (Digitale Agenda) und Andreas Meyer (Beteiligung deutscher Universitäten an der ESS).

Das Komitee besteht aus sieben, aus dem Kreis der Neutronennutzer gewählten Mitgliedern und aus Gästen. Die gewählten Mitglieder sind Vertreter der Zentren, die Neutronenquellen für die Forschung betreiben, während die Gäste den Projektträger für die Erforschung kondensierter Materie (PT-DESY), das BMBF und die DFG im Komitee vertreten.

Eine wichtige Aufgabe des Komitees ist der regelmäßige Dialog zwischen den Nutzern von Neutronen, den Betreibern von Neutronenquellen sowie den Vertretern des zuständigen Referats des BMBF und des Projektträgers. Außerdem werden in gemeinsame Diskussionsrunden mit Vertretern der Komitees Forschung mit Synchrotronstrahlung und Forschung mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen übergeordnete Fragen zur Nutzung von Großgeräten geklärt. Das KFN vertritt alle Wissenschaftler in der Bundesrepublik Deutschland, die mit Neutronen arbeiten und ist für in- und ausländische Organisationen ein wichtiger Ansprechpartner für alle Fragen zur Forschung mit Neutronen. Außerdem repräsentiert das KFN die deutschen Nutzer in der European Neutron Scattering Association (ENSA) und erfüllt damit eine weitere wichtige Aufgabe.