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Film über die Molybdän-99 Produktion am FRM II

29.09.2017

Weltweit kommt die radioaktive Substanz Technetium- 99m pro Jahr 30 Millionen mal zum Einsatz. Ihr Vorläuferisotop Molybdän-99 kann nur in Forschungs-Neutronenquellen hergestellt werden. Ein neuer Film zeigt den Stand der Umbauten am FRM II hin zur Produktion von Molybdän-99.


In dem Film wird eine Testanlage unter Wasser überprüft.

Weltweit werden jährlich mehr als 30 Millionen medizinische Untersuchungen mit der radioaktiven Substanz Technetium-99m durchgeführt. Einen großen Anteil daran hat Deutschland. Zur Herstellung von Technetium-99m wird zunächst Molybdän-99 benötigt.

Dieses kann international in nur wenigen Forschungs-Neutronenquellen hergestellt werden, es kommt deshalb seit Jahren immer wieder zu Engpässen. Nun wird die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz der Technischen Universität München in Garching umgerüstet, um zukünftig den halben europäischen Bedarf an dem wichtigen Diagnosemittel für Herzfunktion, Schilddrüse oder Krebserkrankungen zu decken. Der Film (in Englisch mit deutschen Untertiteln) zeigt den Stand des Projekts und die technischen Herausforderungen, den Herstellungsprozess von Technetium-99m und seine Anwendung in der Medizin.

Weitere Informationen zur geplanten Produktion von Molybdän-99 finden sich auf unseren Webseiten.