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Nanoscale structures at interfaces formed by lipids and from polymer/surfactant mixtures - deeper understanding provided by large-scale facilities
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- The deposition to form soft matter nano-scale structures at interfaces is a delicate balance...
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A measurement of the antineutrino spectrum of the fission products of U238
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- In the last years, antineutrinos from nuclear reactors helped todetermine the parameters in the...
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Implementation of a Longitudinal NRSE option for RESEDA at FRM II
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- Longitudinal NRSE (lNRSE) has the possibilities to extend the accesible dynamic range of both NSE...
Gesellenstück für Kanada
Der Auszubildende Christoph Berkel fertigte für ein Labor in Nordamerika eine Prüfmaschine an. Es war seine Abschlussarbeit im Rahmen der Ausbildung zum Mechatroniker an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II). Ein Schiff brachte das Gerät bereits im März dieses Jahres nach Kanada.

Der Mechatroniker Christoph Berkel und die Prüfmaschine, die an ein Forschungslabor in Kanada verkauft wurde.
Vor zwei Jahren wurde ein kanadischer Forscher während eines Arbeitsbesuchs an der Garchinger Forschungs-Neutronenquelle auf diese Maschine aufmerksam, mit der Wissenschaftler mittels Neutronen Werkstoffe untersuchen. Sie prüfen, wie Materialien auf extreme Belastungen wie Dehnen, Stauchen oder Verdrehen reagieren. Der Kanadier war begeistert und bestellte ein Exemplar. Auf diese Weise kam Christoph Berkel zu einer Auftragsarbeit für das kanadische Forschungszentrum in Chalk River.
Phillip Jüttner aus der Konstruktionsabteilung der Forschungs-Neutronenquelle entwarf die Bauteile, die in der Zentralwerkstatt des Physikdepartments der Technischen Universität München gefertigt wurden. Bei der anschließenden Montage der Komponenten, dem Einbau der Steuerungstechnik und der Inbetriebnahme wurde der damalige Auszubildende von seinem Kollegen Günther Seidl, Instrumenttechniker am Materialforschungsdiffraktometer STRESS-SPEC, unterstützt.
Das erforderliche elektrotechnische Wissen lernte Christoph Berkel von seinem Ausbilder Josef Pöllner vom Lehrstuhl für Zahnrad- und Getriebetechnik der TUM.
Aufgrund seiner sehr guten Leistungen konnte Christoph Berkel seine Ausbildungszeit stark verkürzen. Mit seiner Abschlussarbeit konnte er nochmal zeigen, dass er erfolgreich die wichtigen Ausbildungsabschnitte Mechanik, Elektrotechnik und Steuerungstechnik durchlaufen hat.
Christoph Berkel bleibt der Forschungs-Neutronenquelle treu: Seit Juni 2012 verstärkt er das Team der Probenumgebung um Dr. Jürgen Peters.
An der Forschungs-Neutronenquelle werden laufend junge Leute ausgebildet. Mehr über die Ausbildung am FRM II erfahren Sie hier.

