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Stimuli responsive polymersomes: Small Angle Neutron Scattering studies
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Static and dynamic properties of a strong-leg spin-ladder
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Mensch und Technik im Atom-Ei
Der Anfang
Es war nicht die Zeit wie heute, in der Restrisikodenken, Vollkaskomentalität, Arbeitszeitminimierung und Wohlstand, Wehleidigkeit und éngste verbreitet wurden, als die grundlegenden Entscheidungen für den Forschungsreaktor getroffen wurden. Der Reaktor sollte von einer Technischen Hochschule und dort von einem (vorerst einzigen) Lehrstuhl betrieben und für physikalische Grundlagenforschung und für die Lehre genutzt werden.
Das war schon damals ungewöhnlich, da Forschungsreaktoren nur für größere Kernforschungsanlagen vorgesehen waren, die die notwendigen Einrichtungen für einen sicheren Reaktorbetrieb sowie mehrere Forschungsinstitute für die Nutzung des Reaktors besaßen.3
Es wurde nicht lange gefragt, ob die Bürokratie einer Hochschule, ob ihre technischen Einrichtungen und ob ihre Institute alles das leisten könnten, wofür Kernforschungsanlagen vorgesehen waren. Die Leute werden es schon schaffen! Zur Deckung des zwangsläufig für die Hochschule entstandenen großen Bedarfs an Personal, an Betriebs- und Forschungsmitteln haben anfangs alle Behörden von Land und Bund schnelle und großzügige Hilfe geleistet.
Schon bald aber stellte sich heraus, daß ein untergründiges und latentes Problem tagtäglich neu von allen Beteiligten bewältigt werden mußte: einerseits die Spannung zwischen der als unbegrenzt angesehenen Freiheit der Forschung und der Forscher, andererseits den extremen Kontrollmaßnahmen und Sicherheitsanforderungen an den Reaktorbetrieb. Gegenüber standen sich die Gruppen der Experimentatoren und die der Strahlenschutztechniker, Reaktor-operateure oder auch die Wachmänner. Das führte leicht zu Spannungszuständen, in denen für jede Seite optimale Lösungen erarbeitet oder erstritten werden mußten. Die geforderte Sicherheit der Experimentieranlagen kam letztlich den Meßergebnissen und damit der Forschungsarbeit zugute. Die Erfüllung der Sicherheitsanforderungen erlaubte dem Wissenschaftler das Maß an Freizügigkeit, das er für die Verwirklichung seiner Ideen benötigte. Nachdem noch im Jahr 1956 die nuklearen Teile für den Reaktor bestellt worden waren, gingen Physiker aus München in die USA, um über den Stand von Neutronen- und Reaktortechnik sowie über die Steuerung eines Reaktors informiert zu werden. Noch vor der Fertigstellung des Reaktors haben diese dann in München die ersten Ingenieure, Techniker und Handwerker für den Betrieb des Reaktors ausgebildet. Es war eine nur kleine Gruppe von Fachleuten, die 1958 bereit stand, den regulären Reaktorbetrieb aufzunehmen.
Gleichzeitig arbeiteten Gruppen junger Physiker und Studenten mit Begeisterung an der Vorbereitung der ersten Experimente.



