Forschungsgruppe Hochdichte Kernbrennstoffe

Die Technische Universität München als Betreiberin der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) beteiligt sich aktiv an der internationalen Brennstoffforschung mit dem Ziel, neue Kernbrennstoffe mit höherer Urandichte zur Reduzierung der Anreicherung in Brennelementen von Hochleistungs-Forschungsreaktoren wie dem FRM II zu entwickeln.

Die Arbeitsgruppe „Hochdichte Kernbrennstoffe“ forscht hierzu an drei zentralen Schwerpunkten:

Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen belegen dabei die Fortschritte der Arbeitsgruppe (siehe Publikationsarchiv des MLZ). Die Forscher arbeiten eng mit einer Vielzahl internationaler Partner aus Industrie und Wissenschaft zusammen. Beispielhaft hierfür steht das HERACLES-Konsortium, ein Zusammenschluss der europäischen Brennstoff-Entwickler und -Fertiger Framatome-CERCA (Frankreich), CEA (Frankreich), ILL (Frankreich), SCK·CEN (Belgien) sowie der Technischen Universität München. Darüber hinaus bestehen enge Kooperationen mit den US-amerikanischen National Laboratories Argonne National Laboratory (ANL), Pacific-Northwest National Laboratory (PNNL), Idaho National Laboratory (INL), Los Alamos National Laboratory (LANL) und Oak Ridge National Laboratory (ORNL).

Die Forschung der Arbeitsgruppe „Hochdichte Kernbrennstoffe“ wird finanziert durch eine gemeinsame Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, sowie zwei HORIZON-2020-Projekte der EU-Kommission (HERACLES-CP und LEU-FOREvER).