JCNS-Praktikum mit 54 Teilnehmern

Studenten aus 15 verschiedenen Ländern haben in der Woche vom 12. bis 16. September die Neutronenstreuung an wissenschaftlichen Geräten des FRM II erlernt.

Einblicke in das Jülicher Flugzeitspektrometer DNS gewährt Dr. Yixi Su.

Das TUM-Resonanz Spin-Echo-Spektrometer zeigt Instrumentverantwortlicher Dr. Wolfgang Häußler (l.).

Dr. Olaf Holderer führt am Jülicher Spin-Echo Spektrometer einen Probestab in den Kryostaten ein.

Bereits zum 15. Mal hatte das Jülich Centre for Neutron Science ihren insgesamt zweiwöchigen "Lab Course Neutron Scattering" veranstaltet. Der Theorieteil findet in Jülich, der praktische Teil in Garching an der Neutronenquelle statt. 

54 Studenten aus 15 verschiedenen Ländern, darunter Japan, Korea, Ungarn, Griechenland und Georgien, erlernten an den wissenschaftlichen Instrumenten der Forschungs-Neutronenquelle die Kunst der Neutronenstreuung. Dabei hatten sie sich zuvor gegen Mitbewerber durchsetzen müssen. "Wir waren zum Anmeldeschluss mit 155 Anmeldungen überbucht und mussten mit einem Auswahlverfahren Studenten aussuchen", sagt Organisator Dr. Reiner Zorn vom Forschungszentrum Jülich. 

Für die Studenten ist der Kurs dank der Förderung durch die EU-Projekte NMI3 und SoftComp, die FEMaS-CA sowie das JCNS kostenlos. Zusätzlich zu den Übungen an den Instrumenten in der Neutronenleiterhalle und Experimentierhalle des FRM II nahmen die Studenten auch an einer Führung durch die Forschungs-Neutronenquelle mit Blick auf das Reaktorbecken teil. Ein besonderes Highlight für viele war die extra organisierte Führung durch das Atom-Ei. 

Der nächste Lab Course des JCNS am FRM II ist bereits für 2012 geplant.