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Ehrung für die perfekte Kommunikatorin

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Elisabeth Jörg-Müller ist mit der Karl Max von Bauernfeind-Medaille ausgezeichnet worden. Damit ehrt die Technische Universität München (TUM) das „proaktive und überobligatorische Engagement“ der Assistentin der wissenschaftlichen Direktion am FRM II.

Den Preis erhielt Elisabeth Jörg-Müller (2. v.r.) aus den Händen von TUM-Präsident Prof. Dr. Thomas Hofmann (l.). Weitere Preisträger des Jahres 2022 waren Dr. Kathrin Dressel aus dem TUM Center for Study and Teaching und Dr. Andreas Bauer vom Hochschulreferat für Gesundheit, Sicherheit, Strahlenschutz. © Andreas Heddergott, TUM
Stets bescheiden im Hintergrund - so organisierte Elisabeth Jörg-Müller Veranstaltungen am FRM II und MLZ bis zu ihrem Ruhestand 2021. © Wenzel Schürmann, FRM II / TUM

Mit der Karl Max von Bauernfeind-Medaille zeichnet die Technische Universität München jedes Jahr Mitarbeitende für „herausragendes Engagement, innovative Ideen und wertvolle Anregungen“ aus. Elisabeth Jörg-Müller hat „Verantwortung übernommen, sich für die Belange der Neutronenforschung und eine transparente Kommunikation TUMintern, mit (externen) Partnern und der Gesellschaft eingesetzt”, heißt es in der Begründung des TUM-Hochschulpräsidiums.

Türöffnerin für internationale Kooperationen
Mit Elisabeth Jörg-Müller freut sich das gesamte Heinz Maier-Leibnitz Zentrum und die Forschungs-Neutronenquelle, denn hier kennt und schätzt man sie, seit der FRM II zum ersten Mal hochgefahren wurde. Nach einem Lehramtstudium in Deutsch und Französisch an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ging Elisabeth Jörg-Müller für kurze Zeit in die freie Wirtschaft. Dann nahm sie die Stelle als Lehrstuhlassistentin am TUM-Lehrstuhl von Prof. Dr. Franz Schwabl am Physik-Department an. Von dort wechselte sie 2004 an den FRM II. „In ihrem Beruf waren ihre hervorragenden Französisch- und Englischkenntnisse Türöffner für internationale Kooperationen insbesondere mit dem französischen Schwesterinstitut Laue Langevin (ILL) in Grenoble“, sagt Prof. Dr. Winfried Petry, langjähriger Wissenschaftlicher Direktor des FRM II und Vorgesetzter von Elisabeth Jörg-Müller.

Empathisch, diskret und kompetent

Konferenzen und Workshops organisierte sie perfekt, stets mit einem umfassenden Blick auch für die Details. Bescheiden blieb sie selbst immer im Hintergrund. Zuverlässig und proaktiv kümmerte Elisabeth Jörg-Müller sich um alles, von Abstract Booklets und Poster bis zur Finanzplanung. Dabei trat stets ihre große Stärke hervor, die nicht nur der Wissenschaftliche Direktor des FRM II, Prof. Dr. Peter Müller-Buschbaum, als ihr letzter Vorgesetzter, sondern auch die ganze Belegschaft des FRM II und MLZ sowie ihre externen Kontakte sehr zu schätzen wissen: Ihr Talent zur Kommunikation. Innerhalb des FRM II sowie nach außen kennt man sie als höfliche, immerzu freundliche und empathische Ansprechpartnerin, die für Ihren kompetenten Rat, absolute Diskretion und Vermittlung geschätzt wird. Auch in ihrem Ruhestand seit 2021 ist Elisabeth Jörg-Müller für ihre Kolleginnen und Kollegen stets ansprechbar, immer auf dem neuesten Stand und unterhält regen Kontakt zur Forschungs-Neutronenquelle.