Der Weg zur Umrüstung

Die Technische Universität München als Betreiberin der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) forscht in interationaler Kooperation aktiv an neuen hochdichten Kernbrennstoffen und modelliert kompakte Reaktorkerne. Ziel ist es, die Uran-Anreicherung in Brennelementen von Hochleistungs-Forschungsreaktoren wie dem FRM II zu reduzieren: von derzeit 93 % U-235 auf unter 20 % U-235 (niedrig angereichertes Uran, LEU).

Ein für die Umrüstung des FRM II geeigneter Brennstoff ist derzeit weltweit noch nicht im Einsatz. In internationaler Kooperation, unter anderem mit Frankreich, Belgien und den USA, arbeitet die TUM seit 2003 an der Entwicklung, Fertigung und Qualifizierung derartiger Brennstoffe und entwickelt geeignete Reaktor-Kernentwürfe, um den FRM II umzurüsten.