„Große Bedeutung des FRM II“: Bundestagsabgeordneter zu Besuch
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Technischer Direktor Dr. Axel Pichlmaier und Verwaltungsdirektor Dr. Jürgen Neuhaus führten Christian Moser und seine Mitarbeitenden ein in Funktionsweise, Forschung sowie industrielle und medizinische Anwendungen der Neutronenquelle in Garching.
Dotiertes Silizium für ICE's
Dass der FRM II in Betrieb bis zu zehn Prozent des Weltmarkts an extrem homogen dotiertem Silizium produzieren kann, hinterließ großen Eindruck bei den Gästen. „Mit Neutronen dotiertes Silizium wird für die Regelung hoher Ströme beispielsweise in ICEs oder auch in Elektrofahrzeugen verwendet“, erklärte Jürgen Neuhaus.
Bei der Tour durch den Forschungsreaktor mit Reaktorbecken und Neutronenleiterhalle West klangen auch die aktuellen Herausforderungen an, wie etwa die anstehenden Transporte der abgebrannten Brennelemente. Christian Moser nimmt nun einige Themen mit nach Berlin: „Ich sehe, dass der FRM II eine große Bedeutung hat. Und das nicht nur in der Forschung, für Industrie und Medizin, sondern auch beim Kompetenzerhalt in der Kerntechnik.“

